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Faszination Ursprünglichkeit: Vom Rohstoff zur fertigen Design-Armatur
Über 1.000°C heißes Messing umschließt den präzise geformten Sandkern und wird so zu einem Rohling gegossen. Ein Rohling aus dem dann später die fertige Armatur für Küche oder Bad entsteht. Handwerkliches Können und fortwährende, technische Innovation müssen dabei eine perfekte Symbiose eingehen, wie es fast nur dort gelingt, wo seit Generationen handwerkliches Können, aber auch das Verständnis für das Material an sich, gepflegt werden. Nicht umsonst kann die Region um Iserlohn und Hemer im Sauerland als die Wiege der weltweit besten Armaturenhersteller bezeichnet werden. Und deren Herz schlägt immer noch dort.
Messing, die gold-schimmernde Legierung aus Kupfer und Zink bildet die Grundlage einer jeden Armatur. Nach dem Abkühlen der gegossenen Messing- Rohlinge wird der Sandkern durch kräftiges Schütteln gelöst und entfernt. Nach ausgiebigem Schleifen und Polieren erhält die Armatur die notwendigen Bohrungen und Gewinde. Anschließend geht es ab ins Bad: Mit insgesamt 24 Galvanikbädern werden die Rohteile ultraschallgereinigt, beschichtet und verchromt. Letzteres härtet das Material und schützt es vor Korrosion. Hat die Armatur diesen letzten Schliff erhalten, bekommt sie ihr Herzstück – die Kartusche. Mit ihr lässt sich das warme und kalte Wasser mischen.
links: Bei über 1.000 Grad zeigen Kupfer und Zink ein Farbspektrum der besonderen Art. Die Legierung wird zum Gießen von Armaturen verwendet.
Qualität als Faszination
Allein die unzähligen Arbeitsschritte, die optimale Zusammensetzung der Rohstoffe, die Präzision der Kartusche oder die Haptik der Oberflächen verlangen nach der nötigen Erfahrung und einer kompromisslosen Qualität beim Herstellungsprozess. Also Werte, die die Dinge, mit denen wir uns umgeben, nicht nur besser und langlebiger machen, sondern im besten Sinne des Wortes werthaltiger. Das glatte, schmeichelnd-weiche Chrom, das samtige Schwarz, das gedämpfte Gleiten des Mischhebels, die perfekt einstellbare Wassertemperatur oder das sanfte „Klick“ eines elektronischen Bedienpanels – macht faktisch diese Werte erlebbar. Über viele Jahre hinweg soll uns die Armatur zum Händewaschen oder der Brausekopf zum Duschen im Alltag begleiten und genauso präzise funktionieren wie am ersten Tag.
oben: Aussortierte Sandkerne der Grohe Ondus Armatur. Nur um perfekt gebackene Sandkerne wird später die Armatur gegossen.
links: Rau und ungeschliffen ist die Armatur, bevor sie von Robotern
und später manuell von Hand poliert wird.
Bewusstsein für Material und Design
Gerade weil der Trend zum nachhaltigen Handeln immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist nicht Verzicht das Postulat, sondern die Rückkehr zum Ursprung, zur Ursprünglichkeit. Zu den guten Dingen, zu dem, was lange hält, seine Funktion erfüllt und ein prägnantes, zeitloses Design besitzt. Die Rückkehr zu den Dingen, die Hightech mit Handwerklichkeit vereinen.
links: Vor der Galvanisierung haben die Armaturen eine gold-schimmernde Farbe.
Mitte: Nach 24 Galvanikbädern sind die Oberflächen fertig veredelt.
rechts: Endlich fertig: Grohe Ondus nach einer langen Produktion auf demWeg zum Kunden.
Unten: Einzigartig – die Dreiloch-Armatur Grohe Ondus ist in Velvet Black, Starlight Chrome und Titanium erhältlich.


